Osteopathie
Die Osteopathie ist eine manuelle Form der Medizin. Sie dient dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen. Die Osteopathie betrachtet den Körper in seiner funktionellen Einheit. So kann zum Beispiel ein schmerzendes Knie die eigentliche Ursache in einem Beckenschiefstand haben. Die alleinige Behandlung des schmerzenden Knies wäre somit nicht die Lösung.
In der Osteopathie werden parietale, viszerale und craniosacrale Techniken eingesetzt. Parietale Techniken sind chiropraktische Korrekturen am Bewegungsapparat, die viszeralen Techniken sollen Gewebeblockaden erspüren und lösen. Bei der craniosacralen Osteopathie soll durch sanfte Arbeit vorwiegend am Schädel und Kreuzbein die Genesung angeregt werden.
Blutegel-Therapie
Die Wirkung dieser Therapie beruht auf das Ausleitungsprinzip und auf den zahlreichen heilsamen Inhaltsstoffen des Blutegelspeichels. Schon in der Medizin der Antike wurde dem Egel eine große Heilwirkung zugesprochen, ohne dass es ein genaues Wissen über die Wirkungsweise gab. Heute lassen sich durch moderne Analyseverfahren die Hauptbestandteile des Speichels und deren Wirkung für den menschlichen Körper soweit auflisten:
- Hirudin (gerinnungshemmend; erhöht die Aktivität der Leukozyten)
- Eglin (wirkt Entzündungen entgegen)
- Orgelase (verstärkt den Lymph- und Blutstrom; wirkt antibakteriell)
- Calin (gerinnungshemmend)
- Apyrase (hemmt Thrombozytenaggregation)
Das ist nur ein Teil der bereits erforschten Bestandteile. Vermutet werden noch weitere Wirkstoffe.
Erkrankungen, bei denen die Egel-Therapie helfen kann
- Schmerzminderung bei Arthrose („Gelenkverschleiß“)
- Arthritis (Gelenksentzündung) Varicosis (oberflächliche Venenentzündungen, Krampfadern)
- Epicondolytis (Knochenhaut- und Sehnenentzündung, „Tennisarm“)
- Bursitis (Schleimbeutelentzündung)
- Chronischer MuskelhartspannHerpes Zoster (Gürtelrose)Tinnitus
- Blutergüsse
Durchführung der Blutegel-Therapie:
Eine genaue Abfrage der Krankenvorgeschichte und der Medikation ist sehr wichtig, da die Therapie für bestimmte Patienten nicht in Frage kommt. So darf zum Beispiel ein Patient, der ein gerinnungshemmendes Medikament (Marcumar, Heparin) erhält, nicht zum Aderlass per Blutegel zugelassen werden. Nur nach gewissenhaft durchgeführter Anamnese kommt es zum Biss.
Auf der Homepage der Carl und Veronika Carstens-Stiftung finden Sie ausführliche Informationen zur Blutegel-Therapie:
Chiropraktik
Ich praktiziere die sanfte Form der Chiropraktik. Es wird hierbei weder ein Gelenk „überdreht“ noch in unphysiologischer Weise bewegt. Durch gezielten Druck werden Fehlstellungen korrigiert. Sehr geeignet ist diese Therapieform zum Beispiel bei der Behandlung eines Beckenschiefstandes.
Wirbelsäulentherapie nach Dieter Dorn
Durch sanften Daumendruck werden die Wirbel an die richtige Position zurückversetzt. Die Dornbehandlung dauert in der Regel 1 Stunde. Nicht nur die schmerzende Körperstelle wird behandelt, sondern der ganze Bewegungsapparat wird kontrolliert, da Ursache und Wirkung (der Schmerz) nicht unbedingt gleich lokalisiert sind. Die Dorntherapie wird in Verbindung mit der Breuss-Massage gemacht, die für eine Entspannung der Muskulatur sorgt und damit die Effektivität der Therapie erhöhen kann.
Quaddeln
Was steckt dir denn im Nacken?
Chronische Kopfschmerzen, verhärtete Nackenmuskulatur? Jedes Mal, wenn der Wagen rückwärts eingeparkt werden muss, schmerzt es schrecklich im Nacken?
Ursachen dafür gibt es mehrere. Ein häufiger Grund für dieses Beschwerdebild ist die Arbeit am Computer oder ähnliche „Schreibtischtaten“. Die Quaddeltherapie kann durch feine Nadelstiche Lockerung in die verhärtete Muskulatur bringen.
Eigenblut-Therapie
Bei dieser Therapieform wird ein wenig Blut entnommen und in den Gesäßmuskel zurück injiziert.
Die Eigenblut-Therapie ist bei Allergien, Neurodermitis, Schuppenflechte und bei einer allgemeinen schlechten Immunabwehr geeignet.
Triggerpoint-Behandlung
Die Frage, ob eine verhärtete Muskulatur die Ursache für zum Beispiel eine Wirbelverschiebung ist oder ob die Wirbelverschiebung die Muskulatur verhärtet, ist so alt wie die Frage nach dem Huhn und dem Ei. Letztendlich ist es dem Betroffenen auch gleichgültig, Hauptsache der Schmerz verschwindet und die Beweglichkeit ist wieder vorhanden. Triggerpoints sind punktuelle Muskelverhärtungen, die manchmal schon bei leichtem Druck starke Beschwerden hervorrufen können. Sehr viele Probleme des Bewegungsapparates werden von Triggerpoints begleitet. Ob sie die Ursache der Erkrankung sind oder Folge lässt sich nicht immer befriedigend klären, aber Tatsache ist, dass die Beseitigung dieser Punkte sofort zur deutlichen Verbesserung des Zustandes führt und muskuläre Bewegungsblockaden lindert.



